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Wenn Sie mit einer Maßnahme der Strafverfolgungsbehörden konfrontiert werden, ist überlegtes Handeln angeraten,
um den damit ohnehin schon entstandenen Schaden für die eigene Person gering zu halten. Erste Hilfe

Netzseite des Dezernats Sexualstrafrecht / Sexualstrafverfahrensrecht

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Verteidigung durch spezialisierte Strafverteidiger bei Vorwurf eines Sexualdelikts

Sie sind auf der Suche nach im Sexualstrafrecht erfahrenen Rechtsanwälten, die als Strafverteidiger in Ermittlungsverfahren wegen sexueller Nötigung, Vergewaltigung, sexuellen Missbrauchs mit ihrem spezialisierten Fachwissen im Bereich der Sexualdelikte Ihre Verteidigung übernehmen?

Ihr Anwalt soll Sie als Beschuldigten verteidigen mit dem alleinigen und unbedingten Ziel, das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft zügig zur Einstellung zu bringen oder ein freisprechendes Urteil zu erstreiten?

Auf diesen Seiten präsentiert sich ein Team um Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht und Lehrbeauftragten für Wirtschaftsstrafrecht Martin Barduhn, das sich in dieser Konstellation im weiten Bereich des Strafrechts einzig und allein auf den Bereich der Vorwürfe und Verdächtigungen aus dem Sexualstrafrecht spezialisiert hat.

Wir sprechen hier nicht zufällig von „Vorwürfen“ und „Verdächtigungen“, da nach einer amerikanischen Studie, die einen 9-Jahreszeitraum umfasst, 41 % der angezeigten Vergewaltigungsfälle falsch waren (vgl. Boakes, Janet, Complaints of sexual misconduct, in Analysing witness testimony, A. Heaton – Armstrong, E. Sheperd, W. Wochover, David (Editors), Blackstone Press Limited, 1999, S. 108 ff.)

Unsere ausschließlich im Strafrecht tätige Kanzlei übernimmt Strafverteidigungen bei Vorwürfen der Vergewaltigung, sexuellen Nötigung und des sexuellen Missbrauchs im gesamten Bundesgebiet. Wir operieren dabei von unseren Standorten Frankfurt am Main und Aschaffenburg aus.

Unser Anliegen als Rechtsanwälte ist es, diejenigen in der Auseinandersetzung mit oft voreingenommenen Ermittlungsbehörden zu verteidigen, die fälschlich eines Sexualdeliktes bezichtigt werden, denn gerade ihnen – und dazu kann von einem Moment auf den anderen jeder gehören – gebührt Gerechtigkeit.

Hier finden Sie nähere Informationen zu unserem in Ermittlungsverfahren wegen § 176, § 177, § 178 , 179, 183 und 184 StGB  spezialisierten, als Strafverteidiger tätigen Rechtsanwälte und unserer Arbeitsweise.

Wir als auf Vorwürfe aus dem Sexualstrafrecht spezilaisierte Anwälte sind täglich mit den speziellen Schwierigkeiten der Verteidigung in diesem Bereich des Strafrechts konfrontiert: Bereits im Ermittlungsverfahren werden die Rechte des Beschuldigten einer sexuellen Nötigung, Vergewaltigung, einer exhibitionistischen Handlung o. ä. zu Gunsten eines vermeintlichen Opferschutzes erheblich eingeschränkt, indem etwa dem Beschuldigten und seinem Verteidiger von der Strafprozessordnung (kurz: StPO) kein Anwesenheitsrecht bei polizeilichen oder staatsanwaltlichen Vernehmungen eingeräumt wird (siehe § 161 a, 163 a Abs. 5 StPO), sie können dort also auch keine Fragen an den Belastungszeugen oder meist: an die Belastungszeugin stellen – ganz entgegen dem Gedanken des Art. 6 Abs. 3 Buchstabe d) der Menschenrechtskonvention, kurz: MRK. In der MRK ist von der „angeklagten“ Person die Rede, so dass uns als Kritikern des fehlenden Anwesenheitsrechts des Verteidigers auch bei polizeilichen und durch die Staatsanwaltschaft durchgeführten Beschuldigtenvernehmungen entgegengehalten wird, die „beschuldigte“ Person sei noch keine „angeklagte“ Person. Der in Sexualsachen versierte Verteidiger wird sich mit solcher Wortklauberei zu Lasten des Beschuldigten jedoch nicht abfinden, sondern in der in Strafverfahren mit dem Tatvorwurf der sexuellen Nötigung gem. § 177 Abs. 1 StGB, Vergewaltigung gem. § 177 Abs. 2 StGB, des sexuellen Missbrauchs, § 176, 179 und 182 StGB geradezu klassischerweise auftretenden Aussage – gegen – Aussage – Situation die dem Angeklagten in der Hauptverhandlung von der StPO zugebilligten Rechte ausschöpfen und dabei auch die Vernehmungsprotokolle der Belastungszeugin im staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahren – die zumeist keine Wortprotokolle, sind, sondern zu schlichten „Bestätigungsvernehmungen“ verkümmern – dem Zeugen bzw. der Zeugin nach detaillierter Situationsbefragung vorhalten. Bei dieser intensiven Zeugenbefragung ist auch – nach der Erfahrung unserer Strafverteidiger – eine hypothesengeleitete Überprüfung der Glaubhaftigkeit, zu der insbesondere die Hypothese bewusster Falschbelastung gehört, unumgänglich.

Dass eine solche Vorgehensweise beim Gericht, bei der Staatsanwaltschaft, bei den anwaltlichen Vertretern der Belastungszeugen (den sog. Nebenklagevertretern) und bei den im Saale anwesenden Vertretern der Presse bisweilen auf verbissenen Widerstand stößt, ergibt sich aus der gerade bei der Verteidigung in Sexualstrafsachen besonders als kontradiktorisch hervortretenden Rollenverteilung zwischen Verteidigung des Angeklagten einerseits und Anklagebehörde andererseits. Entscheidend ist dabei, das Wohl des Angeklagten durch die Erfahrenheit, die Spezialisierung und die dadurch gewonnene Kompetenz vorbehaltslos zu fördern.

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